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Stadtrundgang - Schulstraße / Robert-Koch-Platz

 
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Brunnen der Lebensfreude

In diesem Bereich der Stadt sind das "Julius-Motteler"-Gymnasium, die "Käthe-Kollwitz"-Grund- und Mittelschule und auch die Sternwarte "Johannes Kepler" zu finden.

Am Ende der Schulstraße gelangt man zum Robert-Koch-Platz. Hier ist zur Geschichte folgendes bekannt.

Kaben auf dem Brunnen der Lebensfreude

Kurz vor seinem Tod spendete der Crimmitschauer Fabrikant Guido Wolf anlässlich seines bevorstehenden 75. Geburtstages im Jahr 1935 insgesamt 10.000 Reichsmark zur Errichtung des wasserspendenden Bauwerkes auf dem heutigen Robert-Koch-Platz - vormals Kaiserplatz und später bis 1945 Hindenburgplatz genannt. Der Brunnen wurde am 12.09.1937 eingeweiht. Der Schöpfer des Brunnens ist der bekannte Bildhauer Max Alfred Brumme aus Leipzig, welcher sich mit seinem Entwurf gegen andere namenhafte Künstler durchsetzte. "Brunnen der Lebensfreude" heißt dieser Brunnen, welcher früher im Volksmund zu Ehren seines Stifters auch Guido-Wolf-Brunnen genannt wurde. Der Brunnen ist als Symbol des ewigen Wandels der lebensspendenden Natur gedacht. Die fröhlich tanzenden Kinderfiguren symbolisieren das strömende junge Leben, welches durch das nasse Element erweckt wird. Der das Wasserbecken überflutende Wasserschleier verstärkt den Eindruck des fließenden Lebens.

Das markanteste Gebäude am Robert-Koch-Platz ist das heutige "MED Center". Der Bau wurde im Jahre 1905 als königlich-sächsisches Amtsgericht errichtet und weist Jugendstilmerkmale auf. Im Jahr 1952 wurde in diesem Gebäude eine Bergarbeiter-Poliklinik der Wismut eingerichtet, die ab 1969 für alle Einwohner der Stadt zur Verfügung stand. Amfang der 90er Jahre wurde das Gebäude privatisiert und zu einem modernen behindertengerechten Ärztehaus ausgebaut, wobei jedoch der Charakter des Gebäudes erhalten geblieben ist.

Julius-Motteler-Gymnasium
 

 Rundgang-Bismarckhain

 Rundgang-Sahnpark

 St. Johanniskirche

 Kloster von Frankenhausen


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