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Virtueller Stadtrundgang - Marktplatz - Rathaus

 
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An der Südseite des Marktes befindet sich das Rathaus. Es ist bereits der fünfte Bau an gleicher Stelle. Das erste überlieferte Rathaus fiel 1430 den Hussiten zum Opfer, der zweite Bau wurde während des Sächsischen Bruderkrieges 1445-1450 eingeäschert.
Ein zwischenzeitlich aus Holz und Lehm errichtetes drittes Rathaus wird wegen Baufälligkeit des Mauerwerkes und des Turmes 1499 durch einen Steinbau ersetzt.

Rathaus von Crimmitschau im Juli 2008

Das vierte Rathaus, welches später zu klein geworden war, wird im Jahr 1771 abgebrochen.
1772 wurde der Grundstein für den Kernbau des noch heute bestehenden Rathauses gelegt und der 35 m hohe Turm errichtet. Das Rathaus wurde in den Jahren 1891-92 durch Ankauf eines angrenzenden Hauses erweitert. Die Außenfassade schuf der Leipziger Architekt Arwed Roßbach im Stil des Neobarock.

Collage aus verschiedenen Ansichten Marktplatz aus dem Jahr 2008

Zum Symbol des Marktrechts wurde eine gusseiserne Rolandfigur auf das Rathausdach gesetzt, die 1942 als Metallspende für die Rüstungsindustrie im 2. Weltkrieg zum Opfer fiel. Bis 1920 wurde das Crimmitschauer Rathaus auf seine heutige Größe erweitert.
Am 4. Juni 1994, anlässlich des Zunft- und Handelsmarktes, erhielt das Rathaus einen neuen, dem Original meisterhaft nachgebildeten Roland (aus Kupferblech) sowie ein Glockenspiel für den Rathausturm - beides gestiftet von Crimmitschauer Unternehmern.

Das Bild zeigt die Rolandfigur auf dem Crimmitschauer Rathaus im Juni 2008
Man sieht den Brunnen mit Spinnerin auf dem Marktplatz im Juli 2008


Der Marktbrunnen mit dem Standbild „Cremazowe“ wurde 1876 eingeweiht. Die bronzene Figur, welche den Crimmitschauer Gewerbefleiß darstellen sollte, wurde während des 2. WK entfernt und eingeschmolzen. Erst am 7.3.1967 erhielt der Brunnen nach einer Modernisierung eine neue Symbolfigur. Es ist die 2,10 m hohe "Spinnerin", geschaffen vom Bildhauer Hans Eickworth. Sie ist der werktätigen Frau in der Textilindustrie und ihrem Kampf um die Gleichberechtigung gewidmet.




Von Hans Eickworth stammen auch die Reliefs, die sich bis zur Sanierung der Brunnenschale im Jahr 2007 am Marktbrunnen befanden und den Crimmitschauer Textilarbeiterstreik darstellen. Inzwischen haben die Reliefs im Torbogen am Renaissanceportal einen neuen Platz gefunden (siehe Text Stadtrundgang Renaissanceportal / Herrengasse).

Das Foto zeigt die sich ehemals am Brunnen auf dem Markt befindlichen Reliefs, welche den Crimmitschauer Textilarbeiterstreik darstellen.

In der äußersten Nordost-Ecke des Marktplatzes befindet sich das ehemals größte Hotel unserer Stadt, der "Vereinshof", welches ab 1934 in "Sachsenhof" umbenannt wurde. Zu DDR-Zeiten bis zur "Wendezeit" nannte sich das Hotel und Restaurant "Haus der Einheit". Dieses Gebäude wurde Anfang der 90er Jahre privatisiert und umfangreich saniert. Außerdem erhielt es seinen ursprünglichen Namen "Vereinshof" zurück. Heute befindet sich darin ein Restaurant sowie Wohn- und Geschäftsräume. Auf der Gebäuderückseite ist der Eingang zum Theater. An dieser Stelle befand sich die 1748 von David Friedrich Oehler gegründete erste Textilmanufaktur der Stadt. Nach einem Brand der Fabrik 1780 wurde die Produktion in eine leer stehende Fabrik am Mühlgraben verlagert. 1787 entstand am alten Fabrikstandort ein neues Wohnhaus, welches bis zum Konkurs von Gustav Hermann Oehler 1878 in Besitz der Familie Oehler war. Der Advokat Dr. Langhain erstand das Gebäude. Am 06.11.1883 kaufte die Vergnügungsgesellschaft Crimmitschau Langhain dieses und ein weiteres Grundstück ab und baute es zum Vereinshof um, wie er zumindest heute noch äußerlich besteht. 1950 wurde nach umfangreichen Umbauarbeiten dann der Hotel- und Gaststättenbetrieb vom Theater getrennt. Weitere Informationen zur Geschichte des Theater Crimmitschau finden Sie auf der Seite zum Theater im Stadtrundgang.

Historische Ansicht des Marktplatzes um 1850 mit dem Rathaus vor der baulichen Erweiterung und der Villa der Familie Oehler auf dem Platz des heutigen Vereinshofes
 

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