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Ortschaft Langenreinsdorf

Einwohner: ca. 792 (Stand: 2009) Gesamtfläche: ca. 851 ha; Höhe ca. 280 m ü. NN
 
Hier wird ein Kartenausschnitt von Langenreinsdorf gezeigt.
Hier werden verschiedene Ortsansichten von Langenreinsdorf gezeigt.

Das Dorf wurde erstmals im Jahre 1240 in einer Urkunde des Voigts Heinrich von Greiz erwähnt, damals auch Langenreinsdorf oder auch nur Rehnsdorf genannt. Ungeachtet zahlreicher Schrecken und Leiden haben das Dorf und seine Bewohner im Laufe der Jahrhunderte der Pest, den Kriegen und Plünderungen getrotzt.

Langenreinsdorf ist ein typisches Doppelreihendorf von drei Kilometern Länge, das bis heute seinen ländlichen Charakter erhalten hat. Viele Gehöfte im Fachwerkbau, umgeben von Streuobstwiesen und Bauerngärten, prägen das charakteristische Bild, ebenso zahlreiche Löschwasserteiche. Zahlreiche neue Eigenheimstandorte sprechen für die Vorzüge der Ortschaft als Wohnstandort.
Schon von weitem sichtbar ist das Wahrzeichen des Ortes, die Kirche. Sie wurde 1467 auf den Grundmauern einer Kapelle aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Den oberen Teil des hohen Turmes mit den drei Glocken hat sie jedoch erst 1727 erhalten. Das Ensemble mit Kirche, Pfarrhaus und Nebengebäuden steht unter Denkmalschutz.

Der Gasthof „Weißer Schwan“ mit dem anschließenden Dorf- und Sportplatz bildet das eigentliche Ortszentrum. Hier finden Dorffeste und Sportveranstaltungen statt und zur 5. Jahreszeit ist der Gasthof unter der Regie des Langenreinsdorfer Faschingsclubs Hochburg für unzählige Faschingsnarren der Region.

Seit 1963 gibt es das Pflegeheim in Langenreinsdorf, welches sich seit 1993 in Trägerschaft des Kreisverbandes der Volkssolidarität befindet. Mit der Fertigstellung des modernen Anbaus im Jahr 1999 haben sich die Bedingungen zur Freude der Bewohner und des Heimpersonals weiter verbessert.
In der Langenreinsdorfer Kindertagesstätte verbringen jährlich zahlreiche strahlengeschädigte Kinder aus der Region um Tschernobyl erholsame und erlebnisreiche Ferientage.

Das Bild zeigt eine Ansicht des Ortsteiles Langenreinsdorf.

Quellen: Archivmaterial des Ortschaftsrates

 

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