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01.02.2012 | Gelebtes bürgerschaftliches Engagement in unserer Stadt.
Der aufmerksamen Inhaberin eines Geschäftes in Crimmitschau fiel auf, dass eine treue Stammkundin nicht mehr erscheint. Besorgt wandte Sie sich an das Ordnungsamt, wo man Rettungskräfte alarmierte, die buchstäblich in letzter Minute helfen konnten.

Crimmitschau – Die Ungewissheit über das ungewöhnliche Fernbleiben einer Stammkundin hat die Mitarbeiterinnen der Lotto-Annahmestelle von Christel Ackermann an der Lutherstraße zum Telefon greifen lassen. Sie informierten gestern Vormittag das Ordnungsamt der Stadtverwaltung, welches später unter anderem Polizei und Rettungsdienst verständigte. Dadurch konnte eine Rentnerin – die Frau ist über 70 Jahre alt – aus einer Notsituation in ihrer Wohnung befreit und in die Klinik gebracht werden. Stadt und Polizei fanden in ersten Stellungnahmen lobende Worte für das bürgerschaftliche Engagement der zurückhaltenden Helfer. Besagte Rentnerin steht normalerweise jeden Morgen kurz vor 8 Uhr vor der Tür der Lotto-Annahmestelle. Die ältere Dame wohnt etwa 50 Meter vom Geschäft entfernt. Sie holt sich stets eine Zeitung und führt einen kurzen Plausch mit dem Personal. Am Dienstag und am Mittwoch tauchte die Stammkundin aber nicht in der Lotto-Annahmestelle auf. Das Fernbleiben der Stammkundin sorgte bei Inhaberin Christel Ackermann und ihren Mitarbeiterinnen Annett Illge und Sabine Börnig für ein ungutes Gefühl. Sie sprachen das Thema in der Nachbarschaft unter anderem in einer Arztpraxis und bei einem Frisör – dort ist die alte Dame ebenfalls bekannt – an. Von einem Kurz-Urlaub oder einem Klinikaufenthalt wusste niemand etwas. „Wir waren verunsichert, weil wir das Treiben nicht unnötig verrückt machen wollten“, beschrieb Ackermann die Situation. Als die Stammkundin auch gestern früh nicht in der Lotto-Annahmestelle auftauchte, informierte die Inhaberin das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Crimmitschau. Die Rathausmitarbeiter leiteten schließlich den Einsatz der Rettungskräfte ein. Nach der Türnotöffnung fanden sie die Frau gegen 9.30 Uhr in ihrer Wohnung. „Sie war nach einem Sturz, der sich wahrscheinlich schon vor zwei Tagen ereignet hat, in einem hilflosen Zustand. Sie hätte ohne fremde Hilfe nicht auf ihre Notsituation aufmerksam machen können“, sagte Polizei-Hauptkommissar Alexander Koj. Er fand lobende Worte für das Team der Lotto-Annahmestelle: „Sie haben alles top-richtig gemacht“. Crimmitschaus Ordnungsamtsleiterin Karin Schnupp bedankte sich mit ähnlichen Worten: ,,Ich freue mich sehr, dass es Menschen gibt, die aufmerksam und hilfsbereit gegenüber Mitbürgern sind. Das ist bürgerschaftliches Engagement, welches unsere Stadt liebenswert und unsere Gemeinschaft ausmacht“. (hof) Ein herzlicher Dank gilt dem Journalisten Holger Frenzel, der diesen Artikel freundlicherweise zur Verfügung stellt.


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