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Stadtrundgang - Badergasse / Wassertor

 
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Vom Marktplatz wenden wir uns in Richtung Osten und gelangen in die Badergasse. Sie gehört zu den fünf ältesten Gassen der Stadt und erhielt ihren Namen nach der Baderei, die sich im Mittelalter hier befand. Seit jeher war die Badergasse eine der Hauptgeschäftsstraßen Crimmitschaus.

Wassertor


Etwas stadteinwärts von der Kreuzung Badergasse - Am Mühlgraben befand sich im Mittelalter das Wassertor (Tränktor), Bestandteil der ehemaligen Stadtmauer. Der Turm am Wassertor stürzte am 13. Oktober 1662 wegen Alter und Baufälligkeit zusammen. Er zertrümmerte auch das daneben stehende Torhäuschen.

An Stelle der heutigen Brücke über die Pleiße befand sich im Mittelalter eine Furt, in deren Nähe die Vorgängersiedlung Crimmitschaus, ein slawisches Fischerdorf zu suchen ist.


Im Jahr 1765 wurde hier eine überdachte Holzbrücke errichtet, die 1884 durch die eiserne Albertsbrücke ersetzt wurde.

An der Ecke Badergasse / Am Mühlgraben wurde im Jahr 1928 das Warenhaus "Schocken" errichtet. Dieses von der Bauhaus-Architektur beeinflusste Gebäude war zur damaligen Zeit einer der modernsten Zweckbauten in ganz Sachsen und wurde bis Ende 1990 als Kaufhaus genutzt.

Die Badergasse erhielt ihr heutiges Aussehen zum großen Teil Ende der 80er Jahre. Im Jahr 1988 erfolgte der beidseitige Abriss der Bebauung im mittleren Bereich der Badergasse und 1989/90 die Neubebauung in der heute sichtbaren Form mit den erhöht angeordneten Ladengeschäften.

Sie sehen eine historische Aufnahme der überdachten  Holzbrücke. Diese wurde 1765 erbaut; 1771, 1774 und 1778 durch Unwetter weggerissen und 1778 letztmalig neu erbaut. Der endgültige Abbruch erfolgte 1783.


Ebenfalls befand sich in der Badergasse an der Stelle neben dem Kaufhaus das "Odeum". Hier befand sich eine der wichtigsten Theaterspielstätten vergangener Jahre. 1848 soll es darin schon ein selbstständiges Theater gegeben haben. Der Saal hatte allerdings nur ganze 187 m².1922 beschäftigte ein geplanter Umbau des Odeum die Behörden, welcher dann auch erfolgte und das Odeum dann so aussah, wie es ältere Crimmitschauer bis 1971 noch kannten. Dem Zeitpunkt, wo die Konsumgenossenschaft die Sprengung bewirkte, wegen einer geplanten Kaufhauserweiterung.

Auf dem Foto sehen Sie die Albertbrücke, welche 1884 erbaut wurde
 
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