Beginn des Hauptinhaltes
Hauptinhalt überspringen

Ortsteil Gablenz

Einwohner: 408 (Stand: 30.0.6.2018) Gesamtfläche: ca. 457 ha; Höhe: ca. 250 m ü. NN
 
Das Bild zeigt einen Kartenausschnitt von dem Ortsteil Gablenz.
Gablenz oben

Genaues ist über die Entstehung des Ortes bisher nicht bekannt. Aus fachhistorischer Sicht wird auf die Jahre 1160/70 - Besiedlung des Pleißner Landes - orientiert, woraus aber nicht abgeleitet werden kann, dass es hier nicht bereits vorher erste Besiedlungen gab. So vermutet man, dass diese bis auf das Jahr 1000 zurückgehen. Es heißt z. B. 1117 hatte hier das Adelsgeschlecht „Herren von Gablenz und Ungewiß“ seinen Stammsitz. Die Geschichtsschreiber erwähnen einen Herrn Gottschalk von Gabelize u. v. a. Adlige, die Schlussfolgerungen auf die Herkunft des Ortsnamens zulassen. - Vier nach Lauenhain hin gelegene Güter bildeten den Ortsteil Ungewiß, im Mittelalter “zu der Ungewißheit”, dessen Namensentstehung ebenfalls nicht sicher ist.

Eine dominante und historisch wertvolle Sehenswürdigkeit ist die Kirche von Gablenz. Alten Überlieferungen zufolge gab es im Ort schon ab etwa 1200 eine Dorfkirche und 1527 wurde der erste evangelische Pfarrer eingewiesen. Am 10. Juni 1864 feierte man in diesem inzwischen sehr baufälligen Gebäude den letzten Gottesdienst, bevor bereits am 20. Juni 1864 die Grundsteinlegung für die neue Kirche erfolgte, deren Einweihung man am 20. November 1865 beging. Sie wurde im Stil einer Saalkirche mit einer schönen Kassettendecke, in deren Mitte eine Rosette zu sehen ist, gebaut. Die jetzige Ausmalung stellte man nach Vorgaben des Kunstmalers, Herrn Helas, aus dem Jahre 1921 bei der umfassenden Renovierung der Kirche im Jahr 1997 wieder her.

Gablenz verfügt, obwohl es durch die hindurchführende Staatsstraße, die zugleich Autobahnzubringer ist, in seiner Dorfidylle etwas beeinträchtigt wird, über reizvolle ländliche Bereiche, die zum Entspannen und Erholen einladen. So ist ein Spaziergang An den Teichen und weiter im Tal des Paradiesbaches zu jeder Jahreszeit auf andere Weise reizvoll. Auf keinen Fall sollte man es versäumen, am ersten Maiwochenende jeden Jahres hierher zu kommen, um den weit über die Grenzen der Region hinaus bekannten und beliebten Westsächsischen Töpfermarkt mitzuerleben - ein Highlight des jährlichen Veranstaltungskalenders und zugleich ein „Mekka“ für Freunde der Töpferkunst, gepaart mit stilvollem Ambiente. Aber auch das jährlich im Juli in Regie des Heimatvereines stattfindende Gablenzer Parkteichfest hat eine gute Tradition und wartet für seine zahlreichen Besucher mit stets neuen Überraschungen auf.

Töpfermarkt
Töpfermarkt 3
Töpfermarkt 2
 
Stadtverwaltung Crimmitschau
Markt 1
08451 Crimmitschau

IMPRESSUM
Tel.: +49 (0) 3762 90 0
Fax: +49 (0) 3762 90 99 01
E-Mail: stadt@crimmitschau.de

©2018 STADT CRIMMITSCHAU
nach oben